Der Universal-Player – So reizt du den VLC-Media-Player aus

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vlc

Mit weit über drei Milliarden Downloads alleine von der eigenen Webseite zählt VLC Media Player zur weltweit beliebtesten Software. Damit auch du alles aus dem Universalplayer herausholst, solltest du diese Tipps und Tricks kennen.

Hast du VLC Media Player (kurz: VLC) bei der Installation die Kontrolle über von ihm unterstützte Video- und Audioformate erlaubt, so öffnet sich das Programm immer dann, wenn du im Windows-Explorer eine entsprechende Datei doppelklickst. Sollte dies nicht der Fall sein, öffne einfach mit der Tastenkombination Windows-I die Einstellungen-App und gehe dort zu ‘Apps –› Standard-Apps’. Unter ‘Musikplayer’ und ‘Videoplayer’ lässt sich ‘VLC media player’ nach einem Klick auf die aktuell verknüpfte Anwendung aus der Liste auswählen. Willst du VLC hingegen nur für bestimmte Formate verwenden, dann klicke per rechter Maustaste im Explorer etwa auf eine MP4-Datei sowie auf ‘Eigenschaften’ im Kontextmenü. Im nachfolgenden Fenster drückst du nun den ‘Ändern’-Button im Register ‘Allgemein’ und wählst ‘VLC media player’ aus. Bestätige mit ‘OK’.

VLC Media Player spielt nahezu jedes Format und jede Datei ab, auch unvollständige oder bruchstückhafte Mediendateien, was unter anderem bei nicht vollständig heruntergeladenen Dateien zutreffen kann. Es müssen keine weiteren Video- und Audio-Codecs installiert werden, weil VLC bereits Codecs für alle populären Formate vollständig integriert hat. Unterstützt werden zum Beispiel APE, LAC, MID, MP3, OGG, WMA für Musik und bei Videos AVI, DivX, FLV, MKV, MP4, MPEG, VOB, WMV. Doch das ist noch lange nicht alles: VLC kann auch Musik-CDs, Film-DVDs und Blu-rays abspielen. Wird eine im Laufwerk eingelegte DVD erkannt, musst du eventuell die ‘Medien- Auswahl’ ändern und anschließend die Wiedergabe über die gleichnamige Schaltfläche starten. Verweigert VLC die Wiedergabe von kopiergeschützten DVDs und Blurays, findest du auf der Seite https://vlc-bluray.whoknowsmy.name/ eine Lösung.

Zusätzlich unterstützt VLC auch das Internetstreaming. Für das Streamen eines Webvideos oder Webradiosenders genügt es, die entsprechende URL zu wissen. Starte das Menü ‘Wiedergabeliste’ mit der Tastenkombination Strg-L. In der neuen Fensteransicht scrollst du links bis zur Rubrik ‘Icecast Radio Directory’ herunter. Der VLC Player lädt nun eine Liste mit Radiostationen und zeigt sie in der rechten Fensterhälfte an. Ein Doppelklick auf einen Radiosender startet die Wiedergabe.

VLC hat mehr zu bieten, als es das Playerfenster auf den ersten Blick offenbart. Öffne mit ‘Ansicht –› Wiedergabeliste’ einen zusätzlichen Fensterbereich. Falls du die Wiedergabeliste und das Playerfenster lieber trennen möchtest, entferne das Häkchen vor ‘Ansicht –› Angedockte Wiedergabeliste’. Vor allem für Serien mit zig Staffeln und Episoden eignet sich die Wiedergabeliste gut. Du kannst eine Dateiauswahl oder Ordner per Maus in das Fenster ziehen. Im Menü ‘Ansicht’ ist es zudem möglich, die Darstellung der Wiedergabeliste zwischen Icons, Liste, detaillierter Liste und Vorschaubildern umzuschalten. Die Größe lässt sich gleichfalls mit Strg-Mausrad verändern. Überflüssige Medien kannst du durch einen Rechtsklick darauf und ‘Ausgewählte entfernen’ wieder aus der Bibliothek löschen. Die Dateien selber bleiben dabei an ihrem Speicherort erhalten. Klickst du eine Datei rechts im Fenster einfach an, wird links im Fenster die Wiedergabe in einer kleinen Ansicht gestartet. Ein Doppelklick darauf wechselt in den Vollbildmodus, den du mithilfe der Esc-Taste wieder verlässt.

Über das angedockte Fenster erreichst du darüber hinaus das lokale Netzwerk und vorhandene UPnP-Server. Das kann eine entsprechend als NAS konfigurierte Fritzbox sein, allerdings auch ein NAS-Gerät von einem anderen Anbieter.

Beim Anschauen von Streams kann es zu nervigen Rucklern und Wiedergabepausen kommen. Das liegt meist an einer instabilen Verbindung zum Streamingserver. Mit dem VLC Player minimierst du das Ruckelrisiko. Öffne den Videostream mit Strg+N. Setze einen Haken bei ‘Mehr Optionen anzeigen’. Bei der Option ‘:network-caching=’ erhöhst du nun den eingetragenen Wert. Der VLC Player lädt nun einen längeren Zeitraum des Streams vor, um schlechte Verbindungen besser überbrücken zu können.

Nicht immer kann man einen Film am Stück bis zum Ende sehen. Man kann sich die abgelaufene Wiedergabezeit merken, um an der richtigen Stelle weiterzuschauen. Doch die exakte Stelle zu finden, ist über die Laufzeit-Anzeige gar nicht so einfach, da sie zu grob ist. Mit einer Funktion des VLC Players ruft man die richtige Szene schnell und einfach auf. Lade den Film, und drücke Strg + T. In die Eingabemaske gibst du die Zeit ein, bei der du den Film unterbrochen hast. Der VLC Player setzt die Wiedergabe nun genau dort fort.

Effekte und Filter

Das Untermenü ‘Werkzeuge –› Effekte und Filter’ mit seinen Optimierungsfunktionen wirst du wahrscheinlich nicht oft benötigen. Aber es ist natürlich gut zu wissen, welche Möglichkeiten hier verborgen sind. Vielleicht hast du schon einmal ein Video abgespielt, bei dem die Tonspur nicht zur Videospur gepasst hat, was besonders bei den Dialogen der Schauspieler unerträglich war. Anstatt das Video jedoch gleich vorschnell zu löschen, solltest du VLC mit der Korrektur beauftragen. Das geht zwar nicht automatisch, wohl aber mit wenigen Mausklicks. Über ‘Werkzeuge –› Effekte und Filter –› Synchronisierung’ gleichst du aus, wenn Bild und Ton asynchron laufen, also der Ton vorauseilt oder hinterherhinkt. Den Wert musst du bei ‘Audiospur-Synchronisation’ in Sekunden eingeben. Beispiel: Um den Ton um eine Sekunde nach vorne zu verschieben, wähle den Wert ‘-1,000’, während ‘1,000’ den Ton um eine Sekunde verzögert. Experimentiere so lange mit den Werten, bis die Wiedergabe passt.

Videos, die mit dem Smartphone aufgenommen wurden, sind häufig bei der Wiedergabe in VLC um 90 Grad gedreht, das kann VLC mühelos korrigieren: Das entsprechende Werkzeug dazu findest du unter ‘Werkzeuge –› Effekte und Filter’ auf der Registerkarte ‘Videoeffekte’ auf der Unterregisterkarte ‘Geometrie’. Aktiviere zunächst die Option ‘Transformieren’. Anschließend lässt sich das Video mit Vorgabeoptionen um 90°, 180° oder 270° im Uhrzeigersinn drehen.

Verfälschte, zu helle oder zu dunkle Farben lassen sich ebenso wie die Helligkeit auch unter ‘Werkzeuge –› Effekte und Filter’ korrigieren. Gehe dafür zu ‘Videoeffekte’. Im Register ‘Genauigkeit’ schaltest du nun ‘Bildjustierung’ an. Daraufhin stehen unter anderem Schieberegler zum Anpassen von Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Gamma-Wert zur Verfügung. Im rechten Fensterbereich setzt du ein Häkchen vor ‘Schärfen’ und verwendest den Schieberegler hinter ‘Sigma’. Auch die Optionen ‘Bänderung entfernen’ und ‘Filmkörnung’ laden zum Experimentieren ein. Noch mehr Optimierungsfunktionen gibt es im Register ‘Erweitert’. Hier kannst du mit einem Weichzeichner störendes Flimmern reduzieren, eine räumliche Unschärfe beseitigen sowie für eine Entrauschung sorgen.

Benutzt du VLC auch als Player für Musik, solltest du unbedingt den Equalizer kennen. Er lässt sich über ‘Werkzeuge –› Effekte und Filter’ im Register ‘Audioeffekte’ in dem Unterregister ‘Equalizer’ einschalten. Über die insgesamt elf Regler stellst du die Frequenzbereiche so ein, dass diese für dich passend sind. Oder du klickst rechts oben in das Feld hinter ‘Voreinstellung’ und wählst ein Profil aus. Angeboten werden hier zum Beispiel ‘Klassik’, ‘Club’, ‘Dance’, ‘Große Halle’, ‘Party’, ‘Pop’, ‘Rock’ und viele mehr. Bestätige deine Auswahl mit einem Klick auf ‘Speichern’.

Ein absoluter Eye-Catcher auf Partys ist, wenn man ein Video im ASCII-Format abspielt. Das bedeutet: Die Bilder des Films werden aus Buchstaben zusammengesetzt. Der VLC Player macht das in Echtzeit und sogar in Farbe. Rufe das Einstellungsmenü mit dem Shortcut Strg-P auf. Wechsel in die Rubrik ‘Video’ und stelle bei ‘Ausgabemodule’, ‘Videoausgabemodule’ die Option ‘Farbige ASCII-Art Ausgabe’ ein. Speichere die Änderungen und starte den VLC Player neu. Videos werden jetzt im ASCII-Format abgespielt. 😛

Wenn der VLC Player startet, richtet sich die Fenstergröße standardmäßig nach der Auflösung des Videos. Das ist manchmal nervig, da das Fenster in der Regel an der letzten Position erscheint und dann die Bedienelemente unter Umständen nicht erreichbar sind. Besser ist es, wenn der Player immer mit der gleichen Fenstergröße startet. Öffne mit Strg-P die Einstellungen und klicken Sie auf ‘Alle’. Markiere nun die Rubrik ‘Video’, und trage unter ‘Fenstereigenschaften’ die von dir gewünschte Fenstergröße ein. Entferne das Häkchen vor ‘Automatische Videoskalierung’, und speichere anschließend die Änderungen ab. Nun ist die Fenstergröße festgelegt.

Tastenkürzel

Strg-oDialog zur Dateiauswahl öffnen
Strg-Umschalt-oMehrere Dateien öffnen
Strg-fOrdner zur Dateiauswahl öffnen
Strg-dCD/DVD für Zugriff öffnen
Strg-nNetzwerkstream öffnen
Strg-cAufnahmegerät öffnen
NNächstes Video (zuletzt geöffnet)
PVorheriges Video (zuletzt geöffnet)
Strg-yWiedergabeliste in Datei speichern
SAktuelle Wiedergabe stoppen
FRahmenlosen Vollbildmodus einschalten
EscRahmenlosen Vollbildmodus ausschalten
F11Vollbildmodus mit Rahmen
Alt-oSkalierungsfaktor erhöhen
Alt-Umschalt-oSkalierungsfaktor verringern
OAutomatische Skalierung an/aus
Alt-1Fenster auf 1:4 verkleinern
Alt-2Fenster auf 1:2 verkleinern
Alt-3Fenster auf Originalgröße
Alt-4Fenster auf 2:1 vergrößern
LeertasteWiedergabe pausieren und fortführen
Umschalt-Pfeil nach linksSehr kurzer Sprung zurück (ca. 3 Sek.)
Umschalt-Pfeil nach rechtsSehr kurzer Sprung vor (ca. 3 Sek.)
Pfeil nach linksKurzer Sprung zurück (ca. 10 Sek.)
Pfeil nach rechtsKurzer Sprung vor (ca. 10 Sek.)
Strg-Alt-Pfeil nach linksLanger Sprung zurück (ca. 5 Min.)
Strg-Alt-Pfeil nach rechtsLanger Sprung vor (ca. 5 Min.)
Pfeil nach obenLautstärke erhöhen
Pfeil nach untenLautstärke reduzieren
mTon ausschalten
BAudiospur wechseln
Strg-rSpeichern/Konvertieren-Dialog
zWiedergabefenster vergrößern
Umschalt-zWiedergabefenster verkleinern
Strg-bLesezeichenverwaltung öffnen
Umschalt-sScreenshot erstellen
Strg-eEffekte und Filter öffnen
Strg-iMedieninformationen anzeigen
Strg-jCodec-Informationen anzeigen
Strg-pVLC-Einstellungen öffnen
Strg-Umschalt-sNeuen Skin laden
Strg-qVLC beenden

Oberfläche und Werkzeugleisten

Standardmäßig blendet das VLC-Fenster am unteren Rand eine schmale Leiste mit wenigen Icons ein. Über diese pausierst und stoppst du die Wiedergabe, springst vor und zurück, schaltest in den Vollbildmodus und greifst auf die erweiterten Funktionen zu. Ebenfalls im Ansicht-Menü blendest du am unteren Bildschirmrand eine Statuszeile ein. Hier werden der Name der aktuell geladenen Datei, die Wiedergabegeschwindigkeit und fortlaufend die Zeit (aktuell / von insgesamt) angezeigt. ‘Minimale Ansicht’ zeigt den Fensterrahmen ohne die Menü- und Werkzeugleiste. Per Kontextmenü der rechten Maustaste gelangst du zu den Menüs und Befehlen – und schaltest die kompakte Ansicht wieder aus. Hinter dem Befehl ‘Erweiterte Steuerung’ verbirgt sich eine weitere Werkzeugleiste mit zusätzlichen Funktionen. Mithilfe von ‘Werkzeuge –› Interface anpassen’ öffnen Sie den ‘Werkzeugleisteneditor’. Hier kannst du aus dem Aufklappfeld hinter ‘Profil auswählen’ einen Style für VLC auswählen – darunter auch den von älteren Versionen. Sollte dir das nicht reichen, dann kannst du dir hier ein Skin-Pack herunterladen und mal durchprobieren, was dir gefällt. Einfach auf den jeweiligen Skin klicken und dieses wird automatisch installiert. Zurück zum Original-Skin kommst du in den VLC-Einstellungen nach einem Klick auf ‘Nativen Style benutzen’.

Mit der Maus klickst du dir die beiden Werkzeugleisten individuell zusammen und stellst ein, wie die Elemente erscheinen sollen. Möchtest du die Werkzeugleisten über dem Video platzieren, dann setze ein Häkchen bei der entsprechenden Option. Hasu du deine Änderungen erledigt, klicke auf das Icon oben rechts neben dem Aufklappfeld. Gebe dem neuen Profil einen Namen und bestätige durch einen Klick auf ‘OK’. 

Screenshots / Videosschnitt / Webcam

Screenshots in Filmen zu machen, um die Lieblingsszene als Foto festzuhalten, ist gar nicht so einfach. Der VLC Player hat eine Funktion, mit der ein Screenshot garantiert klappt. Spiele das Video bis zu der Stelle ab, an der du den Screenshot machen möchtest. Halte die Wiedergabe an und klicke mit der rechten Maustaste in das Video. Wähle ‘Video -> Videoschnappschuss machen’. Der Player speichert ein Bild von der gewählten Szene standardmäßig im Bilder-Ordner von Windows.

Der VLC Player hat eine Schnappschussfunktion integriert. Doch wenn du zu einem ganz bestimmten Bild im Film navigieren willst, klappt das mit der Maus in der Regel nur annäherungsweise. Besser funktioniert es mit der Blättern-Funktion, mit der du im Film von Bild zu Bild springen kannst. Starte dazu ein Video, und klicke anschließend auf den Frame-für-Frame-Button. Mit jedem Klick wird das nachfolgende Bild aufgerufen. Der Frame-to-Frame-Button befindet sich drei Buttons rechts vom Aufnahme-Button, wenn die ‘Erweiterte Steuerung’ aktiviert ist.

Auch als Schnittprogramm lässt sich der VLC Player einsetzen. Mit richtigem Videoschnitt hat das nur entfernt zu tun: Du kannst mit der Aufnahmefunktion einzelne Szenen mitschneiden oder aus dem Video extrahieren, aber keine Sequenzen zusammenfügen. Klicke oben in der Menüleiste auf den Punkt ‘Ansicht’, und wähle dort die ‘Erweiterte Steuerung’ aus. Anschließend findest du unten eine Aufnahmefunktion, mit der du gewünschte Ausschnitte aus importierten Videos aufnehmen kannst. Komfortabler wird es mit der kostenlosen Software VLMC (Video LAN Movie Creator). Hierbei handelt es sich um die Schnittsoftware von den Entwicklern des VLC Media Players.

Der VLC Player spielt Filme nicht nur ab, sondern nimmt auch Webcam-Videos auf. Lege den Ausgabepfad für deine Aufnahme fest. Rufe dazu die Einstellungen mit Strg-P auf. Wechsele zu ‘Input & Codecs’, und gebe den Pfad unter ‘Aufnahme-Verzeichnis oder Dateiname’ an. Speichere die Einstellungen. Öffne nun das Menü ‘Aufnahmegerät öffnen…’ mit Strg-C. Wähle unter ‘Geräteauswahl’ deine Webcam aus. Anschließend klicke auf ‘Wiedergabe’, um die Aufnahme zu starten.

Smartphone oder Tablet als Fernbedienung

Der VLC Player lässt sich über ein Smartphone oder ein Tablet aus der Ferne bedienen. Das ist hilfreich, wenn du auf einem großen Monitor oder am Beamer beispielsweise eine Präsentation im größeren Kreis zeigen willst.

Damit die Bedienung aus der Ferne funktioniert, musst du VLC Player auf dem PC dafür vorbereiten. Rufe am Rechner die VLC-Einstellungen mit der Tastenkombination Strg-P auf. Klicke am unteren Fensterrand auf ‘Alle’, sodass alle Einstelllungen angezeigt werden. Markiere jetzt ‘Hauptinterfaces’, und setze ein Häkchen vor ‘Lua-Interpreter’. Klappe nun das Menü ‘Hauptinterfaces’ auf und markiere ‘Lua’. Gebe hier ein Passwort ein. Speichere die Einstellungen und starte den VLC Player neu. Die Windows Firewall meldet sich: Wähle hier die Option ‘Zugriff zulassen’ um die Fernsteuerung zu ermöglichen. Auf dem Tablet oder Smartphone tippst du nun die IP-Adresse des PCs gefolgt von der Zeichenfolge :8080 in den Browser ein. Die IP-Adresse des PCs erfährst du über den Kommandozeilenbefehl ‘ipconfig’, den du in der Windows-Eingabeaufforderung eintippst.

Du wirst nun nach einem Benutzernamen und Kennwort gefragt. Lasse den Benutzernahmen leer und gebe dein Kennwort ein: Die mobile Bedienoberfläche des VLC Players erscheint nun auf dem mobilen Gerät.

Add-Ons einbinden

Obwohl der VLC Player bereits mit extrem vielen Funktionen ausgestattet ist, programmiert die Community pausenlos nützliche Ergänzungen. Zum Beispiel einen Adblocker fürs Internetradio oder eine Erweiterung, die automatisch Untertitel zum aktuellen Film besorgt. Diese Zusatzfunktionen kannst du ganz einfach in den VLC Player integrieren.

Rufe die Seite http://addons.videolan.org/ auf. Dort sind alle verfügbaren Erweiterungen aufgelistet. Lade eine Erweiterung herunter, und speichere sie auf dem PC im Verzeichnis ‘%ProgramFiles%\VideoLAN\VLC\lua\extensions\’ ab. Starte den VLC Player neu, falls er noch geöffnet war. Ein Paket mit den nützlichsten Add-Ons folgt in Kürze…